Änderungen einzelner IPSAS Standards durch das IPSAS-Board

IPSASB Issues Impairment of Revalued Assests

- Wertminderung neu bewerteter Vermögensgegenstände

- Änderung IPSAS 21 und 26

Link: Siehe Webseite der IFAC (englische Version)

EU-Kommission ...

Eurostat regt die Bildung von Ausbildungsmodulen an Universitäten zur Vermittlung von Lerninhalten zu IPSAS-, IFRS-Standards und der Perioden- und Finanzrechnung im Allgemeinen  an. So kann die Vorbereitung für die Entwicklung der zukünftigen EPSAS unterstützt werden.

Mehr Informationen hier.

IPSASB veröffentlicht neuen IPSAS 39 zu Leistungen an Arbeitnehmer!

IPSAS 39 Leistungen an Arbeitnehmer ersetzt IPSAS 25 Leistungen an Arbeitnehmer zum 1. Januar 2018.

Die Änderungen zwischen IPSAS 39 und IPSAS 25 stellen die Konvergenz mit IAS 19 (soweit im öffentlichen Sektor sachgerecht) wieder her. Im Wesentlichen sind dies:

  • Streichung der Option, dass ein Unternehmen den Ansatz von Änderungen in der Nettoschuld aufschieben kann ("Korridor"-Ansatz);
  • Einführung eines Nettozinsansatzes für leistungsorientierte Pläne;
  • Änderung bestimmter Angabevorschriften für leistungsorientierte Pläne und Pläne mehrerer Arbeitgeber;
  • Vereinfachung der Vorschriften für Beiträge von Arbeitnehmern oder dritten Parteien zu einem leistungsorientierten Plan, wenn diese Beiträge einem einfachen Beitragsplan gelten, der an die Dienstzeit geknüpft ist.

Mit der Neufassung des Standards werden auch die Vorschriften für zusammengesetzte Sozialversicherungsprogramme gestrichen, die der IPSASB nicht länger für notwendig in der Praxis erachtet.

Mit Wertminderung neubewerteter Vermögenswerte werden Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, die nach einem Neubewertungsmodell bewertet werden, in den Anwendungsbereich der beiden IPSASB-Standards zu Wertminderung gebracht: IPSAS 21 Wertminderung nicht Zahlungsmittel generierende Vermögenswertes und IPSAS 26 Wertminderung Zahlungsmittel generierender Vermögenswerte.

Weitere Informationen auf den Seiten der IFAC hier.

Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar
Aktuelle Veranstaltungen der KGSt

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