Bilanzierungsmethoden (IPSAS 3)

Hauptaussagen zur Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IPSAS 3 regelt die Auswahl und Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, um die intertemporale und interorganisationale Vergleichbarkeit von Abschlüssen zu gewährleisten. Daher regelt er ebenfalls, wie bei der Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden als Ausnahme zum Grundsatz der Stetigkeit zu verfahren ist, wann Änderungen von Schätzgrundlagen als Durchbrechung des Stetigkeitsgrundsatzes einzuordnen sind und wie Fehler aus Vorjahren, die in der laufenden Periode bekannt werden, zu berichtigen sind. Folgende Themen sind mit den IPSAS 3 verknüpft und können mit länderspezifischen Vorschriften verglichen werden:

GoB

Bilanz

Jahresabschluss

Bedienungsanleitung IPSAS-Vergleich

Die Anleitung dient zur besseren Bedienung der Vergleichsdatenbank zum Vergleich der Kernaussagen der ausgewählten IPSAS und der länderspezifischen Vorschriften zum kommunalen Haushaltsrecht.

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Dokumente

Im Gutachten werden Kernsätze von ausgewählten IPSAS-Standards herausgearbeitet. Die IPSAS werden für die Entwicklung von europäischen Standards (EPSAS) als Grundlage berücksichtigt. Dabei wird die Relevanz für Kommunen begutachtet und erste Schätzungen des Umstellungsaufwands vorgenommen.

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Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar
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