Erträge aus einseitigen Leistungsbeziehungen (IPSAS 23)

Hauptaussagen zur Darstellung der Erträge aus einseitigen Leistungs-beziehungen

IPSAS 23 regelt die Bilanzierung und Bewertung von Transfererträgen (Steuern, Zuweisungen und Zuschüsse sowie sonstige Transfererträge) und definiert spezifische Anwendungsrichtlinien für die Erfassung von Steuererträgen einerseits und Transfererträgen aus Schuldenerlassen, Bußgeldern, Erbschaften, Geld- und Sachspenden, ehrenamtlicher Arbeit, Abtretungen, Vorauszahlungen auf Transfererträge und vergünstigten Darlehen andererseits. Folgende Themen sind mit den IPSAS 23 verknüpft und können mit länderspezifischem Haushaltsrecht verglichen werden:

GoB

Haushaltsausführung

Bilanz

Jahresabschluss

Hilfe - Bedienung Vergleich

Dokumente

Im Gutachten werden Kernsätze von ausgewählten IPSAS-Standards herausgearbeitet. Die IPSAS werden für die Entwicklung von europäischen Standards (EPSAS) als Grundlage berücksichtigt. Dabei wird die Relevanz für Kommunen begutachtet und erste Schätzungen des Umstellungsaufwands vorgenommen.

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Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar
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