Die Datenbank doppikvergleich.de

Die webbasierte Datenbank doppikvergleich.de ermöglicht einen Vergleich der landesrechtlichen Regelungen zum kommunalen Haushaltsrecht.  Mit der Datenbank wird eine öffentlich zugängliche Informationsplattform bereitgestellt. Ziel ist die Schaffung von Transparenz über das gegenwärtig heterogene kommunale Haushaltsrecht.   

Durch die Aktivitäten der EU-Kommission zur Harmonisierung des Rechnungswesens in Europa wurden ausgewählte IPSAS in die Datenbank für einen Vergleich mit der Doppik aufgenommen.

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Zum Umsetzungsstand der Doppik in Deutschland

Bundesland

Rechnungsstil
Nordrhein-WestfalenDoppik (seit 2004)
NiedersachsenDoppik (seit 2005)
HessenDoppik (seit 2006)
Rheinland-PfalzDoppik (seit 2006)
Baden-WürttembergDoppik (seit 2009)
BayernWahlrecht zwischen Doppik und Kameralistik (Art.  61 GO BY)
BrandenburgDoppik (seit 2008)
Mecklenburg-VorpommernDoppik (seit 2008)
Saarland

Doppik (seit 2006)

SachsenDoppik (seit 2008)
Sachsen-AnhaltDoppik (seit 2010)
Schleswig-HolsteinWahlrecht zwischen Doppik und Kameralistik (§ 75 GO, seit 2003) 
ThüringenWahlrecht zwischen Doppik und Kameralistik (seit 2008, § 52a ThürKO)

Die Stadtstaaten Bremen und Hamburg setzen derzeit die Doppik teilweise bzw. ganz ein.  Die Landeshaushaltsordnung von Hamburg (2013) hat den Einsatz der Doppik in § 4 festgelegt. Die Landeshaushaltsordnung von Bremen enthält keine Bestimmungen zur Doppik. Berlin wendet die erweiterte Kameralistik an.

Die meisten Bundesländer  mit Ausnahme von Bayern, Schleswig-Holstein und Thüringen haben die Doppik mit einer Fristenregelung erfolgreich auf kommunaler Ebene eingeführt oder sind  noch im Begriff, dies zu tun (Baden-Württemberg bis 2020); Bayern, Schleswig-Holstein und Thüringen stellen die Umstellung auf die Doppik ihren Kommunen frei.

Weitere Informationen zum Umsetzungsstand hier:

Konzepte und Handlungsempfehlungen ...

Ausgehend von den Ergebnissen des Projektes zum Vergleich des doppischen kommunalen Haushaltsrechtes hat Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Budäus für die Projektträger einen Ausblick auf die Entwicklung des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesen in Deutschland gewagt. Das Manifest wurde anlässlich einer Projektveranstaltung am 4. Mai 2009 in Berlin vorgestellt.

Manifest zum öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesen in Deutschland; Mehr Transparenz, Effektivität und Effizienz in Politik und Verwaltungen durch ein einheitliches doppisches Haushalts- und Rechnungswesen, Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Budäus

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Ein (kleines) politisches Wörterbuch, KGSt und Bertelsmann Stiftung

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Doppik als Basis der strategischen Verwaltungssteuerung, Monika Kuban, Berlin

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Literatur zur Doppik ...

Veldboer, Wolfgang; Bruns, Mario; Eckert, Christoph, Praxishandbuch Kämmerei, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2018.

Gerhards, Ralf; Goldbach, Armin, Entscheidungsorientierte Verwaltungssteuerung, Saxonia Verlag, Dresden 2014.

Adelheid Zeis, Vergleich der doppischen Eröffnungsbilanzen der hessischen Landkreise, in: der Gemeindehaushalt 10/2014.

Sebastian Riemenschneider, Das NKF aus Sicht der nordrhein-westfälischen Ratsmitglieder - Ergebnisse einer Befragungsstudie -, in: der Gemeindehaushalt 10/2014.

Andreas Burth, Marc Gnädiger, Thomas Grieger, Dennis Hilgers, Lexikon der öffentlichen Haushalts- und Finanzwirtschaft,  Driesen Verlag, Hamburg Wiesbaden Köln 2012.

Evaluierung der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens, Deutscher Städtetag und PricewaterhouseCoopers AG, 2011. Online verfügbar (PDF, 0,6 MB).

Gunnar Schwarting, Der kommunale Haushalt - Haushaltssteuerung, Doppik, Finanzpolitik, Erich Schmidt Verlag,  Berlin 2010. 

Holger Mühlenkamp, Andreas Glockner; Rechtsvergleich kommunale Doppik - Eine Synopse und Analyse ausgewählter Themenfelder des neuen, doppischen Haushaltsrechts der Bundeslände, Speyerer- Forschungsberichte Nd. 260. Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung, Worms 2010. Online verfügbar (PDF, 3,2 MB).
  

Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar

IPSASB: neue IPSAS 39 und 40, Änderungen an IPSAS 21 und 26

04.08.2017
IPSAS 39 - Leistungen an ArbeitnehmerDer neue Standard ersetzt IPSAS 25 Leistungen an Arbeitnehmer. Die Änderungen zwischen IPSAS 39 und IPSAS 25 stellen die Konvergenz mit IAS 19 (soweit im öffentlichen Sektor sachgerecht) wieder her. Im Wesentlichen sind dies:Streichung der Option, dass ein Unternehmen den Ansatz von Änderungen in der Nettoschuld aufschieben kann ("Korridor"-Ansatz);Einführung e...
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Baden-Württemberg: Neue Leitfäden und Arbeitshilfen veröffentlicht

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Der Leitfaden zur Bilanzierung (3. Auflage, Stand Juli 2017) ist eine Orientierungshilfe von 70 Praxisvertretern aus baden-württembergischen Kommunalverwaltungen zur Erfassung und Bewertung von Vermögen und Schulden in der. Neben Erfahrungswissen werden auch konkrete Umsetzungshilfe angeboten (z.B. Projektablauf, Vorgehensweise bei der Erfassung, Vorlage für eine Inventurrichtlinie). Die Vorlagen ...
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Neues aus Sachsen-Anhalt

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Durch die Neufassung Kommunalhaushaltsverordnung (KomHVO) in Sachsen-Anhalt zum 1. Januar 2016 war es erforderlich geworden, auch den Runderlass zu den Verbindlichen Mustern zur Haushaltsführung der Kommunen vom 1. Juli 2011 an die neuen Regelungen anzupassen und neu zu fassen. Im Rahmen der Erarbeitung der neuen Muster sind darüber hinaus Sachverhalte erkannt worden, die wiederum auch eine Änderu...
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Aktuelle Veranstaltungen der KGSt

 26. - 27. November in Dortmund - Seminar Präsentieren von Controlling Daten 

 In der Regel sind in der Verwaltung zahlreiche Informationen aus dem Controlling grundsätzlich vorhanden. Die steuerungsrelevanten Daten werden aber nicht immer in dem Maße genutzt, wie es aus Sicht der Daten sammelnden Stellen wünschenswert wäre. Ein möglicher Grund dafür ist, dass das Controlling häufig als Zahlenfriedhof wahrgenommen wird. Die Daten werden eher zur Kenntnis genommen und nicht als Basis für zukunftsorientierte Entscheidungen genutzt.

Den steuerungsunterstützenden Stellen muss es gelingen, mehr Aufmerksamkeit mit dem Controlling zu erzeugen. Es gilt, relevante Controlling-Daten aus den Gesamtdaten herauszufiltern und adressatengerecht aufzubereiten. Dabei können Zahlen, Daten und Fakten über einen klugen Aufbau, interessante Inhalte und visuelle Anreize (z.B. mit Infografiken) das kommunale Berichtswesen sowie Präsentationen von und mit Controlling-Daten interessanter machen. Informationen dazu finden Sie hier.

18. - 22. November in Bonn - Seminar Controlling compact!

Der Lehrgang "Controlling compact" hat den Aufbau einer grundlegenden Methodenkompetenz zum Ziel. Die Wissensvermittlung erfolgt im Rahmen eines Planspiels (Kommune Eulenschlößchen). Über 5 Lehrgangstage hinweg werden zwei Gruppen (operativ und strategisch)ein kommunales Controlling-Konzept für die Beispielkommune aufbauen. Dabei werden bewährte Instrumente wie die Budgetierung, die Kosten- und Leistungsrechnung und der Aufbau eines Berichtswesens berücksichtigt. Ebenso angewendet und vermittelt werden Kenntnisse des Risikomanagements und des Risikocontrollings. Hier geht es zur Anmeldung.

Ansprechpartner

Bertelsmann Stiftung