IPSASB veröffentlicht vorgeschlagene 'Verbesserungen an den IPSAS 2018'

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat einen Entwurf 'Verbesserungen an den IPSAS 2018', der verschiedene vorgeschlagene geringfügige Änderungen an den Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) umfasst, veröffentlicht. Damit sollen zum einen Sachverhalte adressiert werden, die von Anwendern aufgebracht worden sind, und zum anderen die Konvergenz mit den IFRS erhöht werden.

Die der Konvergenz dienenden vorgeschlagenen Änderungen reflektieren die folgenden vom IASB vorgenommenen Änderungen:

  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2011–2013 (Dezember 2013)
  • Angabeninitiative (Änderungen an IAS 7) (Januar 2016)
  • Übertragungen von als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Änderungen an IAS 40) (Dezember 2016)
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2014 – 2016 (Dezember 2016)
  • IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen (Dezember 2016)
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2015 – 2017 (Dezember 2017)
  • Planänderung, -kürzung oder -abgeltung (Änderungen an IAS 19) (Februar 2018)

Den englischsprachigen Entwurf Improvements to IPSAS, 2018 finden Sie auf der Internetseite des IPSASB. Stellungnahmen werden bis zum 15. Juli 2018 erbeten.



Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar

IPSAS 42 Sozialleistungen

14.02.2019
IPSAS 42 Sozialleistungen enthält Leitlinien für die Bilanzierung von Sozialausgaben. Der Standard definiert Sozialleistungen als Geldtransfers, die an bestimmte Personen und/oder Haushalte gezahlt werden, um die Auswirkungen des sozialen Risikos zu mindern. Der Standard schreibt vor, dass ein Unternehmen einen Aufwand und eine Verbindlichkeit für die nächste Sozialleistungszahlung erfasst. IPSAS ...
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IPSAS 41 Finanzinstrumente

11.01.2019
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSASB) hat ‚IPSAS 41 Finanzinstrumente‘ veröffentlicht. IPSAS 41 legt neue Anforderungen für die Klassifizierung, Anerkennung und Bewertung von Finanzinstrumenten fest, die an die Stelle von IPSAS 29 treten.IPSAS 41 verbessert die Relevanz von Informationen für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichk...
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IPSASB veröffentlicht vorgeschlagene 'Verbesserungen an den IPSAS 2018'

25.07.2018
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat einen Entwurf 'Verbesserungen an den IPSAS 2018', der verschiedene vorgeschlagene geringfügige Änderungen an den Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) umfasst, veröffentlicht. ...
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Aktuelle Veranstaltungen der KGSt

 26. - 27. November in Dortmund - Seminar Präsentieren von Controlling Daten 

 In der Regel sind in der Verwaltung zahlreiche Informationen aus dem Controlling grundsätzlich vorhanden. Die steuerungsrelevanten Daten werden aber nicht immer in dem Maße genutzt, wie es aus Sicht der Daten sammelnden Stellen wünschenswert wäre. Ein möglicher Grund dafür ist, dass das Controlling häufig als Zahlenfriedhof wahrgenommen wird. Die Daten werden eher zur Kenntnis genommen und nicht als Basis für zukunftsorientierte Entscheidungen genutzt.

Den steuerungsunterstützenden Stellen muss es gelingen, mehr Aufmerksamkeit mit dem Controlling zu erzeugen. Es gilt, relevante Controlling-Daten aus den Gesamtdaten herauszufiltern und adressatengerecht aufzubereiten. Dabei können Zahlen, Daten und Fakten über einen klugen Aufbau, interessante Inhalte und visuelle Anreize (z.B. mit Infografiken) das kommunale Berichtswesen sowie Präsentationen von und mit Controlling-Daten interessanter machen. Informationen dazu finden Sie hier.

18. - 22. November in Bonn - Seminar Controlling compact!

Der Lehrgang "Controlling compact" hat den Aufbau einer grundlegenden Methodenkompetenz zum Ziel. Die Wissensvermittlung erfolgt im Rahmen eines Planspiels (Kommune Eulenschlößchen). Über 5 Lehrgangstage hinweg werden zwei Gruppen (operativ und strategisch)ein kommunales Controlling-Konzept für die Beispielkommune aufbauen. Dabei werden bewährte Instrumente wie die Budgetierung, die Kosten- und Leistungsrechnung und der Aufbau eines Berichtswesens berücksichtigt. Ebenso angewendet und vermittelt werden Kenntnisse des Risikomanagements und des Risikocontrollings. Hier geht es zur Anmeldung.

Ansprechpartner

Bertelsmann Stiftung